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Abteilungsleiter

Metropolit Hilarion von Volokolamsk


Vorsitzender der Moskauer Patriarchatsabteilung für Außenbeziehungen der Kirche
31. März 2009

Der Metropolit von Wolokolamsk Hilarion (Grigoriy Walerjewitsch Alfeyev) wurde am 24. Juli 1966 in Moskau geboren.


1973-1990

Von 1973 bis 1984 studierte er Violine und Komposition an der Moskauer Gnessins-Schule.

Im Alter von 15 Jahren wurde er zum Lektor an der Auferstehungskirche am Mariä-Entschlafungs-Tobel in Moskau. Seit 1983 war er Hypodiakon bei dem Metropoliten von Wolokolamsk und Jurjew Pitirim ( Netschajew) und arbeitete als freier Mitarbeiter bei der Verlagsabteilung der Moskauer Patriarchats. 

Im Jahre 1984 nach dem Schulabschluss ging er auf die Fakultät für Komponisten an dem Staatlichen Moskauer Konservatorium.

Von 1984 bis 1986 war Metropolit Hilarion beim Militär. 

Im Januar 1987 brach er freiwillig sein Studium am Konservatorium ab und wurde Novize im Kloster des Heiligen Geistes in Vilnius.  Am 19. Juni wurde er zum Mönch geweiht, und am 21. Juni weihte der Erzbischof von Vilnius und Litauen Viktorin ihn zum Mönchsdiakon.

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Am 19. August 1987 in der Kathedrale in Vilnius wurde er vom Erzbischof von Ufa und Sterlitamak Anatolij (Kuznetsov) mit dem Segen des Erzbischofs von Vilnius und Litauen Viktorin zum Mönchpriester geweiht. 

1988-1990 war er der Vorsteher der Kathedralen in Telshai, im Dorf Kolainiai, im Dorf Tytuvenai in der Diözese von Vilnius Und Litauen. Im Jahre 1990 wurde er zum Vorsteher der Kathedrale zu Mariä Verkündigung in Kaunas ernannt.

Im Jahre 1990 als Delegierter der Klerus von Vilnius und Litauen nahm Metropolit Hilarion am Landeskonzil der Russischen Orthodoxen Kirche teil, das den Metropoliten von Leningrad und Tallinn Alexi zum Patriarchen wählte.

Im Jahre 1989 schloss er im Fernkurs das Moskauer Geistliche Seminar, 1991 die Moskauer Geistliche Akademie mit dem Grad eines Kandidaten der Theologie ab, 1993 die Aspirantur der Moskauer Geistlichen Akademie.


1991-1993 lehrte er Homiletik, Neues Testament, Dogmatik und Griechisch am Moskauer Geistlichen Seminar und an der Akademie. 1992-1993 lehrte er Neues Testament an der Orthodoxen Theologischen Hochschule zum hl.Tichon und Patrologie an der Russländischen Orthodoxen Universität des hl. Apostels Johannes des Theologen. 

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1991-2009

1993 wurde er zur Ausbildung an der Oxford Universität gesendet, wo er sich unter der Leitung des Bischofes von Dioklea Kallistos mit seiner Doktorarbeit zum Thema “der ehrwürdige Simeon der neue Theologe und die orthodoxe Überlieferung” beschäftigte, wobei er das Studium mit dem Dienst in der Diözese Suroz vereinbarte. 1995 absolvierte er die Oxford Universität mit dem Doktorgrad für Philosophie. 

Seit 1995 arbeitete er in der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, von 1997 bis 2002 leitete er das Sekretariat für zwischenchristliche Beziehungen. 

1995-1997 lehrte er Patrologie an den Geistlichen Seminarien von Smolensk und Kaluga. 1996 las er die Vorlesungen über Dogmatik am Geistlichen Seminar des hl. German in Alaska (die USA).

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Von Januar 1996 an war er das Mitglied des Klerus der Kirche zur hl. Großmärtyrerin Katharina (die Vertretung der Orthodoxen Kirche in den USA).

Von 1996 bis 2004 gehörte es zum Theologischen Synodalkommission der Russischen Orthodoxen Kirche. 

1997-1999 las er die Vorlesungen über Dogmatik am Geistlichen Seminar zum hl. Vladimir in New York (die USA) und über die mystische Theologie der Östlichen Kirche an der Theologischen Fakultät der Universität Cambridge (Großbritannien).

Im Jahre 1999 wurde ihm vom Orthodoxen Theologischen Institut des hl. Sergij in Paris der Doktorgrad der Theologie verliehen.

Zu Ostern 2000 wurde er in der Kirche zur. Hl. Dreifaltigkeit in Chorosevo (Moskau) vom Metropoliten von Smolensk und Kaliningrad Kirill zum Hegumen erhoben.

Auf Beschluss vom Heiligen Synod vom 27. Dezember 2001 sollte Hegumen Hilarion (Alfeev) nach seiner Erhebung zum Archimandriten Bischof von Kerc, Vikarbischof der Diözese von Suroz sein.

Am 7. Januar 2002 wurde er vom Metropoliten von Smolensk und Kaliningrad Kyrill in der Kathedrale von Smolensk zum Archimandriten erhoben.

Am 14. Januar 2002 wurde er in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau zum Bischof geweiht. Die Weihe vollzog der Patriarch von Moskau und ganz Russland Alexi II. in Konzelebration mit 10 Bischöfen.

Auf Beschluss vom Heiligen Synod vom 17. Juli 2002 wurde er zum Bischof von Podolsk, Vikarbischof der Diözese  Moskau und Vorsteher der Russischen Orthodoxen Kirche bei den Europäischen Internationalen Organisationen ernannt.

Am 7. Mai 2003 auf Beschluss des Heiligen Synods wurde zum Bischof von Wien und Österreich mit der Aufgabe der zeitweiligen Administration der Diözese von Budapest und Ungarn unter Beibehaltung seiner Funktion als Vorsteher der Russischen Orthodoxen Kirche bei den Europäischen Internationalen Organisationen in Brüssel ernannt.

Am 1. Februar 2005 wurde er zum Privatdozenten von der theologischen Fakultät der Universität Freiburg zum theologischen Institut. 

Am 24. August 2005 wurde ihm der Preis von Makarij für das Werk “das heilige Geheimnis der Kirche. Einleitung in die Geschichte und Fragen der Imjaslavie-Streiten” verliehen.

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2009-2020

Am 31. März 2009 wurde er zum Vorsitzenden der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats mit dem Titel Bischof von Wolokolamsk, Vikarbischof des Patriarchen von Moskau und ganz Russland ernannt. 

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Gleichzeitig wurde er zum Rektor der Postgraduiertenschule der hl. Kyrill und Methodius des Moskauer Patriarchats ernannt. 

Auf Beschluss von dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland vom 14. April 2009 wurde er zum Vorsteher der Kirche der Ikone der Mutter Gottes “Aller Betrübten Freude” in Moskau ernannt. 

Am 20. April 2009 wurde er vom Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kyrill I. zum Erzbischof “...für den eifrigen Dienst der Kirche Gottes” erhoben.

Am 28. Mai 2009 wurde zum Mitglied des Rates bei dem Präsidenten von der Russischen Föderation zur Zusammenarbeit mit den religiösen Gemeinschaften. 

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Auf Beschluss vom Heiligen Synod vom 27. Mai 2009  wurde Metropolit Hilarion zum Vorsitzenden der Kommission für die Tätigkeit der altgläubigen Diözesen und für Zusammenarbeit mit Altglauben bei der Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen. 

Seit 27. Juli 2009 gehörte Metropolit Hilarion zur Interkonziliären Versammlung und ihrem Präsidium. Zu verschiedenen Jahren war er Vorsitzender, Vizevorsitzender und das Mitglied der Kommissionen der Interkonziliären Versammlung für Verhalten zu den anderen Konfessionen, für Opposition gegen kirchliche Schisma und ihr Überwindung, für Theologie, für Liturgie und kirchliche Kunst. Heutzutage ist er Vorsitzender der Kommission für Theologie und theologische Ausbildung.

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2010 wurde er zum Mitglied des Verwaltungsrats von der Stiftung “Russkij Mir”.

Am 1. Februar 2010 wurde er von dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kyrill. I zum Metropoliten erhoben. 

Seit 2010 ist er das Mitglied des Patriarchenrats für Kultur.

Seit dem 22. März 2011 ist er das Mitglied vom Oberersten Kirchenrat der Russischen Orthodoxen Kirche.

Am 5-6. Oktober 2011 während der Tagung des Heiligen Synods wurde er zum Vorsitzenden der Synodalen Kommission ernannt.

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2011 wurde Metropolit Hilarion zum Vorsitzenden des Redaktionskollegiums von der Zeitschrift “Theologische Werke” und zum Vorsitzenden des Redaktionsrats von “Zeitschrift des Moskauer Patriarchats”. 

2011 wurde zum Professoren der Universität Freiburg (die Schweiz) gewählt.

Am 25. Dezember 2012 von der synodalen Entscheidung wurde zum Vorsitzenden der interministiriellen Arbeitsgruppe für die Lehre von Theologie an den Hochschulen. 

Vorsitzender der 2012 eingerichteten auf Beschluß von Patriarchen Kyrill Kommission des Moskauer Patriarchats für Regulierung des Studentenaustausches.

Am 25-26. Dezember 2013 gründete der Synod das Koordinierungszentrum für die Entwicklung der Theologie in der Russischen Orthodoxen Kirche; die Arbeit des Zentrums leitete der Metropolit von Wolokolamsk Hilarion.

Seit 24. Dezember 2015 ist er Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche im Interreligiösen Rat Russlands.

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Treffen der Leiter und hohen Vertreter der Religionsgemeinschaften Syriens und Russlands

Metropolit Hilarion ist der Vorsitzende des am 30. Mai 2016 im System vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation gemeinsamen Promotionsausschuss, der sich mit Dissertationsverteidigungen für den Grad von Kandidaten und Doktor im Fachgebiet 26.00.01- Theologie.

Seit Februar 2018 ist der Präsident von dem wissenschaftlich-theologischen Bildungsverband, der die Tophochschulen, an denen die Vorbereitung für Theologie durchgeführt wird, vereinigt.


Akademische Grade und Titel

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  • DPhil., Universität Oxford, Großbritannien (1995)
  •   Doktor von Theologie, das orthodoxe theologische Institut St. Sergius in Paris (Frankreich, 1999)
  • Professor von der Moskauer Geistlichen Akademie
  • Professor von Theologischer Fakultät, Universität Freiburg (die Schweiz, 2011)
  • Professor, Direktor des theologischen Instituts, Nationale Forschungsuniversität für Kerntechnik “MIFI” (2012)
  • Doktor honoris causa von der Geistlichen Akademie St. Petersburg (2011)
  • Doktor von Theologie honoris causa  von der Geistlichen Akademie Minsk (2012)
  • Doktor von Theologie honoris causa, das St. Vladimir’s Geistliche Seminar in New York (die USA, 2014)
  • Doktor honoris causa von der Russischen Staatlichen Sozialen Universität (2010)
  • Doktor von Theologie honoris causa von der theologischen Fakultät, Universität Katalonien (Spanien, 2010)
  • Professor honoris causa der Russischen Christlich-Humanitären Akademie (2010)
  • Doktor von Theologie honoris causa von der theologischen Fakultät, Universität Lugano (die Schweiz, 2011)
  • Doktor honoris causa von der Prešover Universität (Slowakei, 2011)
  • Doktor von Theologie honoris causa, Universität Villanova (die USA, 2012)
  • Doktor honoris causa, das Geistliche Seminar Nashotah House (die USA, 2012)
  • Professor honoris causa, Staatliche Bergbauuniversität Urals (2012)
  • Professor honoris causa, Staatliches Ural-Konservatorium von Mussorgski (2012)
  • Doktor honoris causa von dem theologischen Institut, Staatliche Universität Belorusslands (2013),  
  • Doktor honoris causa von der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (2014)
  • Doktor honoris causa, die St.-Kyrill-und-St.-Methodius-Universität in Veliko Tarnovo (2014)
  • Doktor honoris causa, Moskauer Staatliche Linguistische Universität ( 2017)
  • Doktor von theologischer Fakultät honoris causa , Apulia, Italien (2017)
  • Professor honoris causa, Moskauer Staatliche Pädagogische Universität (2017)
  • Doktor honoris causa, Diplomatische Akademie des Außenministeriums, Russland(2018)
  • Doktor honoris causa, Staatliche Universität Belgrads (2018)
  • Professor honoris causa, Moskauer Staatliche Lomonossow Universität (2018)
  • das Mitglied des Komponistenverbands, Russland 

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Metropolit Hilarion ist Autor der Tausende von den Publikationen, einschließlich der Monographie für Neues Testament, Patristik, Dogmatik, der kirchlichen Geschichte und Übersetzungen von den Werken der Kirchenväter von Griechisch und Syrisch. Viele Bücher werden auf die Fremdsprachen übersetzt.


Werke des Metropoliten Hilarion


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