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Erklärung der Abteilung für Beziehungen der Kirche mit der Gesellschaft und den Medien in Bezug auf die Entfernung des 500-jährigen Kruzifixes aus dem Friedenssaal im Münsteraner Rathaus

Am 4. November 2022 teilte die deutsche Zeitung „Die Welt“ mit, dass die Außenministerin Deutschlands Annalena Baerbock die Stadtverwaltung Münster angewiesen hat, das Kreuz aus dem Friedenssaal im historischen Rathaus, das sich dort 482 Jahre lang befand, abzuhängen. Dies geschah im Laufe der Vorbereitung zu den Verhandlungen der G7-AußenministerInnen.

Es wird auch mitgeteilt, dass dies nicht der erste Vorfall ist, das christliche Symbolik auf Initiative von Politikern der deutschen Partei “Bündnis 90/Die Grünen”aus dem öffentlichen Raum entfernt wird. Unter anderem schlug die Staatsministerin für Kultur und Medien (Die Grünen) Claudia Roth vor, die biblischen Aufschriften am Berliner Stadtschloss, das sich im Zentrum der deutschen Hauptstadt befindet, zu entfernen und diese durch andere, „kosmopolitischere“ Texte zu ersetzen.

Die Politik der Behörden einer Reihe europäischer Länder, die auf Vernichtung des Gedenkens an das christliche Erbe im öffentlichen Raum gerichtet ist, ignoriert die Rechte der Glaubenden und basiert nicht auf einer Willensäußerung des Volkes. Eine solche verächtliche Haltung zu den christlichen Wurzeln führt zur Unterminierung der Identität der Europäer, zu ihrem Verlust der Vorstellung über die Sittlichkeit, die sich jahrhundertelang auf der Grundlage des Glaubens an Christus geformt hat.

In der europäischen liberalen Presse ist es gängig geworden, den Primas der Russischen Orthodoxen Kirche zu beschuldigen wegen seiner vielfachen Bezeugungen, dass die intendierte Vernichtung der christlichen Kultur in Europa nicht nur die Zukunft des Kontinents bedroht, sondern auch den Frieden unter Völkern, die jahrhundertelang durch das gemeinsame christliche Erbe vereint waren. Doch die letzten Nachrichten aus Deutschland bekräftigen nur die Richtigkeit der Situationseinschätzung durch den Vorsteher der Russischen Kirche. Direkte Folge der Ausmerzung christlicher Symbole aus dem öffentlichen Leben der Europäer wird die unverzügliche Ersetzung des christlichen Erbes Europas durch seinen vollen Gegensatz sein. So zeigen beispielsweise die offiziellen Statistiken eine Zunahme der Anhänger des Satanismus in Deutschland, wo ihre Zahl in den letzten 6 Jahren sechzehnmal zunahm und schon 100 000 Menschen beträgt.

Wir bringen unsere Solidarität mit jenen Bewohnern Europas zum Ausdruck, die gegen die Vernichtung ihres historischen Gedächtnisses plädieren und bezeugen, dass Frieden und gute Nachbarschaft im gesamteuropäischen Raum nur auf der gemeinsamen christlichen Basis möglich sind.

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