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Der Patriarch von Jerusalem Theophilos: die Christen werden der Gefahr in der Wiege des Christentums ausgesetzt

In dem in einer der prominentesten britischen Ausgaben- der Zeitung TheTimes- veröffentlichten Artikel erzählte der Seligste Patriarch von Jerusalem Theophilos III. über die Gefahren der christlichen Gegenwart in der Wiege des Christentums der Stadt Jerusalem und auf dem ganzen Heiligen Land sowie über die Angriffe auf die Heiligtümer, über die Hassverbrechen den Christen gegenüber und über die Versuche der Reihe von den radikalen jüdischen Gruppen über einige Gebäude im christlichen Viertel Jerusalems die Kontrolle zu erhalten, was negativ die Möglichkeit der Pilger beeinflußt den historischen “Pilgerweg” zur Kirche vom Heiligen Grab zu verwenden. Es sei notwendig die Vielfältigkeit und Eigenartigkeit von allen Vierteln der Altstadt zum Wohl von Jerusalem und der ganzen Welt, ist sich der Vorsteher der Orthodoxen Kirche von Jerusalem sicher.

Vor Jahren diente ich als Priester im Nordosten von England, und ich erinnere mich an die wolkigen Tage in Januar. Hier in Jerusalem, wenn wir das klare und warme Wetter genieße, wissen wir, was bedeutet, im Dunkeln zu leben. Als Patriarch von Jerusalem habe ich die Ehre die Griechisch-Orthodoxe Kirche auf dem Heiligen Land vorzustehen. Der erste von 140 meinen Vorgängern stand die Kirche in Jerusalem Heiliger Jakob, der Brüder von Jesu Christi vor. Wie viele andere Oberhäupter der Kirchen hat Hl. Jakob den Märtyrertod erlitten. Unsere Gemeinde hat den Aufstieg und Fall der Reiche gesehen. Wir haben Belagerungen, Invasionen, Pest und Verfolgungen erlebt und sind immer unserem Herrn treu gewesen, weil sogar im Dunkeln wir wussten, dass Er unser Licht und unser Leben ist.

Im Evangelium nach Johannes lesen wir, dass Hl. Johannes der Täufer “für die Verkündigung gekommen ist, um über das Licht- Jesus Christus- zu verkündigen”. Seit zwei Jahrtausenden war diese Verkündigung die Mission der Kirche. Wir sind nicht nur die Beschützer der Heiligtümer, wir sind die lebendigen Zeugen vom Licht Gottes.

Als Zeugen des Lichtes streben wir danach in den veränderlichen und uns die Herausforderung darstellenden Gesellschaften, in denen wir leben, dem Nächsten zu dienen. Wir leisten die medizinische Hilfe, geben Möglichkeiten die Ausbildung zu bekommen und beschäftigen uns mit der gemeinnützigen Tätigkeit beschäftigen, wenn wir uns um die Alten, Flüchtlinge und Glücklosen abgesehen von ihren Glauben, Nationalität, Wissensstand und Berufserfahrung kümmern. Wir empfangen Millionen von Pilgern und schützen die Heiligtümer des Christentums. Und während wir das alles machen, führen wir die Leute zum Licht Christi.

Obwohl wir gute Taten begehen, gibt es die Gefahr, die mit unserer Gegenwart in Jerusalem verbunden ist. Unsere Kirchen werden von im Israel existierenden radikalen Randgruppen bedroht. Wegen der Handlungen dieser Extremisten von der zionistischen Richtung leiden die christliche Gemeinde in Jerusalem viel. Unsere Brüder und Schwester fallen den Hassverbrechen zum Opfer. Unsere Kirchen werden regelmäßig entweiht und Vandalismus ausgesetzt. Unsere Geistlichen werden oft bedroht. Der Zweck von allen radikalen Gruppen besteht darin, das Licht der christlichen Gemeinde in der Altstadt auszumachen.

In der Nähe von der Kirche vom Heiligen Grab steht auf dem “Pilgerweg” das Jaffa-Tor- der Haupteingang ins christliche Viertel der Altstadt. Diesen Weg einzuschlagen bedeutet zusammen mit der christlichen Gemeinde im Kreise der zahlreichen Gruppe von Pilgern aus der ganzen Welt zum Gebet in die Kirche vom Heiligen Grab- den Ort der Kreuzigung und Auferstehung Christi zu gehen. Am Weihnachten gehe ich zusammen mit den Leuten, die durch das Jaffa-Tor nach Bethlehem, um dort das Weihnachten zu feiern.

In der Nähe vom Jaffa- Tor versucht die israelische radikale Gruppe durch illegale Abmachungen zwei große Gebäude einzunehmen. Sie lügen, wenn sie sagen, dass ihre physische Anwesenheit dort die einzigartige Eigenart des christlichen Viertels nicht beeinflusst. Trotzdem wissen wir aus ihren Handlungen dem Hospiz von Hl. Johannes, das sich noch näher zur Kirche vom Heiligen Grab befindet und das sie vor einigen Jahren betrügerisch eingenommen haben, dass ihre Worte die Lüge ist. Ihre Handlungen werden die Katastrophe für alle Christen. Die Familien, deren Vorfahren hier gelebt haben, fühlen sich in ihrem Haus unwillkommen, und der Zugang der Pilger zum Geburtsort des christlichen Glaubens wird eingeschränkt.

Der Wechsel des Besitzerstatus vom Jaffa-Tor wird Unglück nicht nur für die hier lebenden Familien und für die christliche Familie weltweit, sondern auch für das Heilige Land. Jerusalem ist das Haus von drei monotheistischen Religionen: Judentum, Christentum und dem Islam und es ist ein wunderbares Beispiel der vielfältigen Gesellschaft. Jerusalem ist die geistige Hauptstadt der Welt, wo die Familie der Vertreter von verschiedenen Religionen lebt, die über das alte und einzigartige Erbe verfügen. Die kulturelle und religiöse Vielfältigkeit liegen der Schönheit dieser Stadt zugrunde. Die Handlungen der radikalen Gruppen, die sie zum Zweck des Ausschlusses der Gemeinde- der christlichen Gemeinde vornehmen, bedrohen tatsächlich die Existenz nicht nur der christlichen Familie, sonder auch Jerusalem selbst. Diese Meinung unterstützen auch viele Juden, die mit uns zusammen auf dem Heiligen Land leben.

Wir alle meinen, dass diese radikalen Gruppen keine Vertreter des Staates Israel oder des jüdischen Volkes sind. Für die Erhaltung der Vielfältigkeit und eigenständigen Natur von allen Vierteln der Altstadt müssen sie zum Wohl von Jerusalem und der ganzen Welt geschützt werden.


+THEOPHILOS III.,
der Patriarch von Jerusalem


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