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Die Oberhäupter der Kirchen von Jerusalem erklären über die Bedrohung für die christliche Gegenwart auf dem Heiligen Land

Am 13. Dezember 2021 traten dreizehn christliche Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen von Jerusalem mit der Erklärung auf, wo sie die Aufmerksamkeit der Staatsgewalt und der Öffentlichkeit auf die Gefahr für die Gegenwart der Christen auf dem Heiligen Land, die im Einzelnen die Tätigkeit der radikalen Organisationen verursacht hat,- auf die Tatsachen der physischen Angriffe Beleidigungen den Geistlichen gegenüber, Angriffe gegen die christlichen Kirchen und Fälle von Vandalismus den Heiligtümern gegenüber sowie die Versuche Integrität und Kulturerbe des Christlichen Viertels der Alten Stadt zu zerstören und im Endeffekt christliche Gemeinde aus Jerusalem zu vertreiben.

Zu den Leuten, die unter der Erklärung die Unterschrift setzen, gehören- der Vorsteher der Orthodoxen Kirche von Jerusalem der Seligste Patriarch von Jerusalem und ganz Palästina Theophilos III., der Armenische Patriarch von Jerusalem Nurchan Manukjan, der Apostolische Verwalter des lateinischen Patriarchats von Jerusalem der Erzbischof Pierbattista Pizzaballa und andere christliche Führer der Region.

Der Text der Erklärung wird unten angeführt.

Überall auf dem Heiligen Land fallen die Christen zu Opfern der häufigen und andauernden Angriffe seitens Extremisten. Seit 2012 sind die Priester und andere Vertreter der Geistlichkeit den zahlreichen physischen Angriffen und Beleidigungen ausgesetzt, es gibt die Angriffe auf die christlichen Kirchen, die Fälle von Vandalismus und Entweihung der Heiligtümer, immer mehr Einschüchterungen der lokalen Christen, die nur ihren Glauben frei bekennen und einfaches Leben führen möchten. Plangemäß solche Taktik anwendend, versuchen die radikalen Organisationen die christliche Gemeinde aus Jerusalem und anderen Gebieten des Heiligen Landes zu vertreiben.

Mit Dank betonen wir, dass sich die Regierung von Israel öffentlich verpflichtet die Sicherheit der Christen zu gewährleisten und ihre Häuser auf dem Heiligen Land zu schützen sowie die christliche Gemeinde als integralen Bestandteil der lokalen Gemeinde mit ihrer Vielfältigkeit zu erhalten.Für Bezeugung der in dieser Richtung aufbringenden Bemühungen halten wir die Handlungen der Regierung, die auf die Beistandsleistung den Millionen christlichen Pilgern gerichtet werden, die die heiligen Orte dieser Region besuchen. In Zusammenhang damit gibt Anlass zu tiefer Besorgnis die Tatsache, dass die Bemühungen auf der landesweiten Ebene zerstört werden, wegen der Unfähigkeit der lokalen Politiker, Beamten und Rechtsschutzorgane die radikalen Organisationen zu zügeln, deren Mitglieder die einheimischen Christen einschüchtern, die Geistlichen angreifen und die heiligen Orte und das kirchliche Besitztum entweihen.

Das Prinzip des Schützes des besonderen historischen Viertel von Jerusalem in ihrer geistlichen und kulturellen Vielfältigkeit ist schon in der Gesetzgebung Israels mit Bezug auf Jüdisches Viertel verankert. Abgesehen davon, wenn sich die radikalen Organisationen bemühen die Gegenwart der Christen zu lockern, setzen sie fort das strategisch wichtiges Besitztum im Christlichen Viertel zu kaufen und zu einigen geheimen Manipulationen und der Taktik der Einschüchterung zu greifen, um die Bewohner aus ihren Häusern zu vertreiben. Das führt zur Verringerung der Anzahl der christlichen Bevölkerung und zur weiteren Zerstörung der Wallfahrtswege zwischen Bethlehem und Jerusalem.

Der christliche Wallfahrtstourismus, der das Recht jedes Christen in der Welt ist, bringt Jerusalem großen Nutzen, weil er zur Entwicklung seiner Wirtschaft und Gesellschaft beiträgt. Laut dem neulichen Bericht der Universität Birmingham, bringen christliche Wallfahrten und Tourismus drei Milliarden Dollars der Wirtschaft von Israel. Die lokale christliche Gemeinde, die mengengemäß klein und immer mehr abnehmbar ist, besorgt gleichzeitig den großen Spektrum der Dienstleistungen in verschiedenen Bereichen einschließlich im Bereich von Bildung und Gesundheitsfürsorge in Israel, Palästina und Jordanien.

In Anbetracht dessen, dass die lokalen Staatsbehörde von Israel, Palästina und Jordanien öffentlich die Bereitschaft berichtet haben, sich zum Anwalt der religiösen Freiheit zu machen, fordern wir sie auf baldmöglichst mit uns, den Führern der Kirchen den Dialog zu starten, um:

1. auf die Herausforderungen zu reagieren, die die Handlungen der radikalen Organisationen in Jerusalem sowohl der christlichen Gemeinde,als auch dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit darstellen, und alles dafür zu machen, damit kein Mensch und keine Organisation stößt auf die Bedrohung der Gewalt und Einschüchterung;

2. den Dialog mit dem Ziel der Errichtung einer besonderen christlichen Zone des Kulturerbes in Gang zu bringen, um die Integrität des Christlichen Viertels in der Alten Stadt von Jerusalem zu gewährleisten und seine einzigartige Vielfältigkeit und Erbe für das Wohlergehen der lokalen Gemeinde, des Landes und der Welt zu erhalten.


Patriarchen und Oberhäupter der Kirchen von Jerusalem

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